"Und Allah leitet, wen er will, auf einen geraden Weg" (Quran 2: 213)

"Wahrlich, dieser Quran leitet zum wirklich Richtigen".  (Quran 17:9)

 
 


Der Prophet Abraham

(Chalil Allah- der Freund Allahs) 


 

Es ist wichtig die Geschichten um Abraham zu kennen. Einerseits um den Begriff Islam definieren zu können und Gottergebenheit, andererseits um in Gegensatz auch die Gefahr des Shirks (Götzendienst) zu erkennen und bestimmend von sich abzuwenden.

 

Abraham (arab. Ibrahim) und sein Sohn Ismael waren beide Propheten und die Urväter Muhammads, Friede und Segen auf ihn. Nachdem Abraham Hadschar im Tal von Mekka zurückließ, ging er zurück zu seiner Frau Sara, die auch noch ein Kind gebar- Isaak.

In diesem Stamm folgte Moses (arab. Musa) und Jesus (arab. Isa).

Als Sara starb, heirate Abraham erneut und bekam weitere Kinder, von denen wieder Stämme abgingen.

Abraham starb im hohen Alter von 173 Jahren.

 

Abraham war ein Prophet, der zu dem Glauben an den einzigen Gott stand. Er war ein gottergebener Mensch- ein Muslim. Der Satz: "Ich höre und gehorche!“, passt gut zu ihm.

Er war gegen den Götzendienst, so schütze Gott Abraham vor dem Feuer:

 

 Als er zu seinem Vater und seinem Volk sagte: „Was sind das für Bildwerke, deren Andacht ihr euch hingebt?"

 Sie sagten: „Wir haben (schon) unsere Väter (vor)gefunden, wie sie ihnen dienten."

 Er sagte: „Ihr und eure Väter befindet euch ja in einem deutlichen Irrtum."

Sie sagten: „Bringst du uns die Wahrheit, oder gehörst du zu denjenigen, die ihr Spiel treiben?"

 Er sagte: „Nein! Vielmehr ist euer Herr der Herr der Himmel und der Erde, Der sie erschaffen hat. Und ich gehöre zu denjenigen, die euch darüber Zeugnis ablegen.

 Und bei Allah, ich werde ganz gewiss gegen eure Götzen eine List anwenden, nachdem ihr den Rücken gekehrt habt."

Da schlug er sie in Stücke, außer einem großen von ihnen, auf daß sie sich an ihn wenden möchten.

 Sie sagten: „Wer hat dies mit unseren Göttern getan? Er gehört wahrlich zu den Ungerechten."

.Sie sagten: „Wir hörten einen Jüngling sie (in abfälliger Weise) erwähnen; man nennt ihn Ibrahim."

 Sie sagten: „So bringt ihn her vor die Augen der Menschen, auf daß sie es bezeugen mögen."

 Sie sagten: „Hast du dies mit unseren Göttern getan, o Ibrahim?"

 Er sagte: „Nein! Vielmehr hat das dieser Große unter ihnen getan. Fragt sie doch, wenn sie reden können."  

 Da kamen sie wieder zu sich und sagten: „Ihr seid ja die Ungerechten."

 Hierauf machten sie eine Kehrtwendung': „Du weißt doch, daß diese nicht reden können."

 Er sagte: „Dient ihr denn anstatt Allahs dem, was euch nichts nützt und nicht schadet?  Pfui über euch und über das, dem ihr anstatt Allahs dient! Begreift ihr denn nicht?"

 Sie sagten: „Verbrennt ihn und helft euren Göttern, wenn ihr etwas tun wollt."

 Wir sagten: „0 Feuer, sei Kühlung und Unversehrtheit für Ibrahim." 

(Quran 21:52-69)

 

Abraham wurde oft durch Gott in seinem Gehorsam geprüft und dafür stets belohnt. Um ihm und den Prüfungen zu gedenken, feiern Muslime das Opferfest (arab. Idul Adha)

 

Mein Herr, schenke mir einen von den Rechtschaffenen."  Da verkündeten Wir ihm einen nachsichtigen Jungen.  Als dieser das Alter erreichte, dass er mit ihm laufen konnte, sagte er: „Omein lieber Sohn, ich sehe im Schlaf, dass ich dich schlachte. Schau jetzt, was du (dazu) meinst." Er sagte: „O mein lieber Vater, tu, was dir befohlen wird. Du wirst mich, wenn Allah will, als einen der Standhaftenfinden."

 Als sie sich beide ergeben gezeigt hatten und er ihn auf die Seite der Stirn niedergeworfen hatte,

 riefen Wir ihm zu: „O Ibrahim,  du hast das Traumgesicht bereits wahr gemacht." Gewiss, so vergelten Wir den Gutes Tuenden.

 Das ist wahrlich die deutliche Prüfung. Und Wir lösten ihn mit einem großartigen Schlachtopfer aus. 

(Quran 37: 100-107)

 

 

Nach Abraham bedeutet Islam „Der Glaube an den einzigen Gott“

 

Die Menschen, die Ibrahim am nächsten stehen, sind wahrlich diejenigen, die ihm folgten, sowie dieser Prophet und die, die (mit ihm) glauben. Und Allah ist der Schutzherr der Gläubigen.  

(Quran 3:68)

 

Wer hätte eine bessere Religion, als wer sein Gesicht Allah hingibt  und dabei Gutes tut und dem Glaubensbekenntnis Ibrahims folgt, (als) Anhänger des rechten Glaubens? Und Allah nahm sich Ibrahim zum Freund. 

(Quran 4:125)