"Lies im Namen deines Herrn, Der erschaffen hat." (Quran 96:1)  
"Der mit dem Schreibrohr gelehrt hat, den Menschen gelehrt hat, was er nicht wusste." (Quran:96:4-5)


Buchmesse Frankfurt 2018


Messe ist dies Jahr vom 10. Oktober bis 14. Oktober.

Auch Bücher, die über Assira-Verlag veröffentlicht wurden, werden wieder ausgestellt werden. Da wir noch keinen eigenen Messestand haben, werden unsere Bücher  in einem der Selfbublisher-Regale stehen. Das bedeutet, wir mischen uns direkt unter das Volk. Das mag zunächst etwas befremdlich wirken, jedoch bin ich froh, mich einzugliedern und als Muslim(a), so zu sein wie alle anderen. 

Auf der Messe wird ausgestellt:

 

 

Softcover 

228 Seiten

14,8 x 21 cm

ISBN: 978-3-7460-6777-3

28,50€


Inhaltsverzeichnis im Gesamtbild


Da es sich bei diesem Buch, um ein Fachbuch handelt, kann ich leider keine Leseprobe geben, sondern nur einen Einblick in das Inhaltsverzeichnis.



Wir sind in Halle 3.1. auf Stand K71 am livro-Stand.


Ich muss sagen, dass sich auf der Messe nicht viel geändert hat zum letzten Jahr. In Halle 3.1 auf den Plätzen A wird Deutschland durch die Händler vertreten, die letztes Jahr auch schon da waren. Würde dieser eine Händler die Messe einmal nicht buchen, ständen wir Muslime ohne Vertretung da.

Aber nun denn.

Selbst, wenn es eine Tatsache ist, so muss es an uns liegen, etwas daran zu ändern.

Wenn man den Islam Deutsch verstehen will und als Muslim akzeptiert werden will, dann muss man auch etwas dafür tun. Das bedeutet, es muss aktiv deutsche Bücher geschrieben werden, um Wissen zu verbreiten und es sollten auch Bücher geschrieben werden, so wie es ist ein islamisches Leben zu führen. Islamische Belletristik ist hier das Stichwort.

Und ganz besonders dabei sträuben sich die Muslime. Tatsache ist, dass jeder Muslim das Leben, die Sira, des Propheten kennen sollte. Nicht nur, um den Quran verstehen zu können, sondern auch, um das Leben des Propheten als Vorbild zu nehmen. Der Prophet selber sagte, man soll über ihn schreiben. Es gibt viele Hadithgelehrte, die die Wahrheit prüften. Das Einzige, was der Prophet ausdrücklich verbot, war Lügen über ihn zu erzählen.

Die Geschichten aus seinem Leben sollen unseren Charakter formen.

Es ist Sunna über das Leben das Propheten zu berichten, da es die Sahaba auch gemacht haben. Also ist auch Sunna über unser Leben zu schreiben.

Der Prophet Muhammad, Friede und Segen auf ihn, war Analphabet. Er konnte Zeitlebens weder einen Text schreiben, noch ihn lesen. Jedoch gab es Menschen, die den Quran notierten, auf was für einem Material auch immer, und es gab Menschen, die schriftlich über das Leben des Propheten berichteten.

Der erste Berichterstatter war Ibn Ishaq oder besser, dessen Schüler Ibn Hisham.

Noch heute gibt es Menschen in Deutschland, die Analphabeten sind. Einige hatten Glück und holten diesen Missstand nach, als sie erwachsen wurden. Und nicht nur das, sie wurden auch Autoren.

Eigentlich braucht man, wenn man schreiben will, nur eine Idee, einen Stift und einen Zettel, und dann hat man alles, um sich ein Fundament zu schaffen, selbst ein Buch zu schreiben.


"Das Erste, was Allah erschaffen hat, war das Schreibrohr (Stift)"

Er sagte zu ihm: "Schreib!"

Er fragte: "Was soll ich schreiben?"

Er sagte: "Schreib, was bis zum jüngsten Tag geschehen wird."

(Abu Dawud)